Im Grund geht es so mit jedem R-Pi System, es wird hier einfach der Inhalt der SD-Karte geclont.
Heute wurde der Speicherplatz für das TV Headend auf dem RPI etwas eng, daher kam die Idee auf eine größere SD-Karte (128 GB statt der 32 GB) einzubauen, insbesondere, da hier noch eine herumlag.
Also schnell die Karte in einen Leser gesteckt, an einen Linux Laptop angeschlossen. Sie erscheint dort als /dev/sdb
Kurze Kontrolle
fdisk /dev/sdb
Welcome to fdisk (util-linux 2.41.4).
Changes will remain in memory only, until you decide to write them.
Be careful before using the write command.
This disk is currently in use - repartitioning is probably a bad idea.
It's recommended to umount all file systems, and swapoff all swap
partitions on this disk.
Command (m for help): p
Disk /dev/sdb: 29,72 GiB, 31914983424 bytes, 62333952 sectors
Disk model: STORAGE DEVICE
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: dos
Disk identifier: 0x1ce33cb1
Device Boot Start End Sectors Size Id Type
/dev/sdb1 16384 1064959 1048576 512M c W95 FAT32 (LBA)
/dev/sdb2 1064960 62333951 61268992 29,2G 83 Linux
Command (m for help): q
Danach die Inhalte der SD-Karte in eine Image-Datei kopiert.
dd if=/dev/sdb of=/home/patrick/32gbtvheadend.img status=progress
So sieht es es aus, wenn das Übertragen in die Datei fertig ist.
31902949888 Byte (32 GB, 30 GiB) kopiert, 354 s, 90,1 MB/s
62333952+0 Datensätze ein
62333952+0 Datensätze aus
31914983424 Byte (32 GB, 30 GiB) kopiert, 354,161 s, 90,1 MB/s
im nächsten Schritt die SD-Karte gewechselt und dann die Datei auf die SD-Karte geschrieben.
Vorher jedoch noch kurz die Kontrolle, ob man die richtige SD-Karte eingelegt hat
root@fedora:/home/patrick# fdisk /dev/sdb
Welcome to fdisk (util-linux 2.41.4).
Changes will remain in memory only, until you decide to write them.
Be careful before using the write command.
Command (m for help): p
Disk /dev/sdb: 119,08 GiB, 127865454592 bytes, 249737216 sectors
Disk model: STORAGE DEVICE
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: dos
Disk identifier: 0x00000000
Device Boot Start End Sectors Size Id Type
/dev/sdb1 32768 249737215 249704448 119,1G 7 HPFS/NTFS/exFAT
Command (m for help): q
Stimmt die Größe, dann geht es nun weiter. Wichtig ist hier, besonders wenn man einen Laptop mit sata-Laufwerken hat, nicht die Laufwerksbuchstaben zu verwechseln. Überschreibt man ausversehen sein Bootlaufwerk, meckert Linux nicht, sondern führt auch diesen, im Zweifelsfall selbstzerstörerischen Befehl, aus.
Bei Systemen mit NVME-SSDs (/dev/nvme0n1, z.B. ist das Risiko erheblich geringer.
Los geht es, nach allen Kontrolle, mit
dd if=/home/patrick/32gbtvheadend.img status=progress of=/dev/sdb
Ausgabe sieht ungefähr so dann aus:
dd if=/home/patrick/32gbtvheadend.img status=progress of=/dev/sdb
31913460224 Byte (32 GB, 30 GiB) kopiert, 3390 s, 9,4 MB/s
62333952+0 Datensätze ein
62333952+0 Datensätze aus
31914983424 Byte (32 GB, 30 GiB) kopiert, 3399,75 s, 9,4 MB/s
Dann die Karte wieder einbauen und via rapsi-conf aufrufen, dort auf
->6 Advanced Options Configure advanced settings
->A1 Expand Filesystem Ensures that all of the SD card is available
das Dateisystem expandieren.
Noch ein Neustart und schon steht der neue Speicherplatz zur Verfügung.
Kontrolle in meinem Fall via df -h .
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
udev 314M 0 314M 0% /dev
tmpfs 182M 4.3M 177M 3% /run
/dev/mmcblk0p2 117G 13G 100G 11% /
tmpfs 454M 228K 453M 1% /dev/shm
tmpfs 5.0M 12K 5.0M 1% /run/lock
tmpfs 1.0M 0 1.0M 0% /run/credentials/systemd-journald.service
tmpfs 454M 4.0K 454M 1% /tmp
/dev/mmcblk0p1 510M 86M 425M 17% /boot/firmware
tmpfs 91M 64K 91M 1% /run/user/1000
tmpfs 1.0M 0 1.0M 0% /run/credentials/getty@tty1.service
tmpfs 1.0M 0 1.0M 0% /run/credentials/serial-getty@ttyS0.service
100 GB Speicherplatz für Aufnahmen stehen jetzt zur Verfügung.