Über mich, diese Seite und Pinguine

Spätestens seit Marc-Uwe Klings Känguru-Chroniken wissen wir, dass tierische Wohngemeinschaften nicht immer einfach sind. Da bildet eine Wohngemeinschaft mit Pinguinen keine Ausnahme. Zwar ist unter meinen Pinguinen keine Kommunist und keine Kommunistin vertreten, ebenso wenig wie ein kapitalistischer Fischverkäufer oder eine Fischverkäuferin, aber dennoch ist es nicht einfach.
Es sind viele unterschiedliche Charaktere (mehr dazu).
Und das Schlimmste, sie wollen alles das machen, was ich auch mache.

Pinguin WG; Patrick guckt genervt

Warum ausgerechnet Pinguine?

zum Einen ist der Pinguin das Maskottchen meines Lieblingsbetriebssystem Linux, genauer des Kern(el)s davon. Linux wird in weltweiter Kooperation zusammen entwickelt und lässt sich flexibel auf viele Systeme anpassen.
Zum anderen liegt es auch an den Pinguinen selbst. Pinguine sind Spezialisten, jeweils an einen bestimmten Lebensraum sehr gut angepasst, in anderen Lebenslagen wirken sie schnell unbeholfen. Eckhart von Hirschhausen hat das einmal im „Pinguin Prinzip“ sehr schön auf den Punkt gebracht. An Land wirken Pinguine sehr schnell unbeholfen, sind sie jedoch in ihrem Element, sie geschickt, schnell und effizient, wahre Meister/innen. Sie schaffen es mit der Energie aus einem Liter Benzin 2000 km weit zu schwimmen. Wir Menschen sind schon begeistert, wenn wir es schaffen mit der dreifachen Menge Benzin an Land uns und ein Auto über 100 km zu bewegen. Damit sind Pinguine auch gleich eine Mahnung an uns, uns mit dem Urteilen zurückzuhalten. Zu schnell urteilt man voreilig und/oder einseitig.
Zu schnell hat man nicht erkannt, wo ein Mensch/Tier in seinem Element sein könnte und nur auf das geachtet, was nicht möglich scheint. Pinguine zum Beispiel können nicht fliegen…und gehören so zu den flugunfähigen Vögeln.

Wer bist Du?

Foto von mir im Stil eines Bewerbungsfotos
Ein Foto von mir

Ich bin Patrick Bloy,

Computernerd, Linuxfan, Open Source-Einsetzer, Serverflüsterer, Fotographieamateur, Katzenpersonal, Hundefreund, Rollenspieler, Hobbybibliothekar, Fantasy- und Sci-Fi-Liebhaber, Pinguinfan und für Vieles begeisterungsfähig. Das Wichtigste aber (zumindest für mich) ich bin begeisterter Bibelleser und seit Pfingsten 1999 getaufter Christ. Ich glaube an Gott und Jesus Christus, will Pfarrer werden und sehe darin meine Berufung.

Computer und Theologie, beißt sich das nicht irgendwie?

Nö, tut es nicht. 🙂
Und ich hoffe immer noch, dass entgegen vieler Aussagen von Kolleginnen und Kollegen, die technischen Fähigkeiten, die Freude an der Suche nach Lösungen, der Spaß an der Herausforderung, nicht mit der Ordination spontan verkümmern. Aber ich fange einfach einmal von vorne an.
Die ganze Geschichte fing Anfang der 90iger Jahre mit einem C 64 ein, der ein oder andere mag sich daran noch erinnern. Davor war ich wenig von Computern begeistert.Meine erste Programmiersprache war demnach natürlich auch Basic, gefolgt von etwas Assembler. Spiele waren nie meine Welt, stattdessen hat mich mehr künstliche Intelligenz interessiert. Dazu kam die Frage, wie man Computer sinnvoll im Leben einsetzen kann. Wie können sie helfen an einer Welt zu bauen, die mit ihnen besser ist als ohne sie. Später kam ein aus Amerika importierter Canon 486 DX2-50, mit einer damals wahnsinnig groß scheinenden 420 MB Festplatte von Western Digital.

Linux und Pinguine?

Zu Linux und den Pinguinen kam es dann irgendwann auch wieder durch einen Zufall. Mir sagte die Technik hinter dem System zu, besonders aber der Gedanke, dass eine Gemeinschaft auch in Kooperation zusammenarbeiten kann, um ein höheres Ziel als Gewinnmaximierung zu erreichen.
Gleichzeitig steckt hier auch eine ethische Motivation im Hintergrund:
Ich bin der Auffassung wissen sollte frei verfügbar sein, nicht nur, aber besonders im Bereich der Theologie.
Da passen die Ideale der freien Software sehr gut dazu.
Mehr dazu kannst Du in den Bereichen zur Technik nachlesen, sowie bei den entsprechenden Projekten.

Studium?

Das Studium der evangelischen Theologie habe ich am 5.9.2018 mit dem Ersten Kirchlichen Examen im Landeskirchenamt in Bielefeld abgeschlossen. Wenige Wochen später endete damit auch meine Beschäftigung als IT-Administrator, die mich jahrelang durch mein Studium begleitet hat, teils in Anstellung, teils in Selbstständigkeit.
Wie mein Weg durch das Studium hierhin war, könnt ihr in meinem Blog verfolgen, ebenso auch das, was ich im Vikariat noch so machen werde.

Vikariat?

Und nun bin ich endlich Vikar (Ausbildungsstufe um Pfarrer zu werden) der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Dann dazu auch noch Rollenspiel?

Ja, parallel dazu verläuft in vielen Teilen mein Weg als Rollenspieler. Alles begann hier jedoch schon zu meiner Schulzeit. Mein erster Charakter hier damals Plussagus, war Magier, der durch Aventurien stolperte und zwischen zwei Fettnäpfchen immer mal wieder ein Abenteuer erlebte. Seit dem kamen viele Charaktere, aber auch DSA 4, DSA 4.1 und Lodland als Rollenspielsysteme hinzu. Gleichzeitig lernte ich über das Pen&Paper Rollenspiel viele meiner jetzigen Freunde kennen, und auch wenn wir inzwischen alle etwas weiter auseinander wohnen, halten wir den Kontakt.
Mehr zu den spannenden und noch häufiger lustigen Geschichten meiner Charaktere könnte ihr im Bereich Rollenspiel nachlesen. Ich wünsche allen Interessierten viel Spaß, und mindestens das ein oder andere herzhafte Lachen dabei, ja und den ein oder anderen Facepalm (oder gar double facepalm).

„Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.“

Rainer Maria Rilke

Seit 2004 habe ich eine süße vierpfötige Begleiterin, die jedoch aus organisatorischen Gründen derzeit nicht direkt bei mir wohnt, sodass ich sie so oft als möglich besuche.

Ich fülle mit meinen Schülern und Schülerinnen zum Beginn, um sich gegenseitig besser kennenzulernen, ganz gern Steckbriefe aus. Im Folgenden daher ein kurzer Steckbrief von mir:

Mein Name ist Patrick Bloy

Magst Du auch einen ausfüllen?

5 Gedanken zu „Über mich, diese Seite und Pinguine“

    1. Hi Ilham,

      natürlich kenne ich Dich noch und freue mich sehr von Dir zu lesen 🙂
      Leider war ich die letzten Tage nur selten online (Prüfdungsvorbereitung), sodass ich deinen Kommentar erst heute sah.
      Wie geht es Dir?

      Liebe Grüße
      Patirck

  1. Pingback: Hallo Welt! – www.bloy.at

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