Der Herr ist auferstanden!!!

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Er ist wahrhaft auferstanden!
Halleluja!

Ich höre zur Zeit häufig, dass dieses wohl das ruhigste Osterfest aller Zeiten sei, und ich erwische mich langsam bei der Frage, ob das wirklich richtig ist.
Natürlich, es scheint uns das erste Mal, dass die Kirchen leer sind. Seit es Christen gibt, versammeln sie sich, brechen zusammen das Brot, trinken zusammen den Wein, und erinnern sich gemeinsam an Jesus Christus. Sie erzählen Geschichten aus seinem Leben, sie singen gemeinsam, sie beten gemeinsam. Das große und mächtige römische Reich konnte das nicht verhindern, viele weltliche Grausamkeiten danach standen dem auch machtlos gegenüber.

Aber, wie war das wohl am allerersten Ostern, in der Nacht, da Jesus Christus von den Toten auferweckt wurde. Da der Tod besiegt wurde:
Die Jüngerinnen und Jünger unter dem Schreck der Kreuzigung.
Die Frauen auf dem Weg zum Grab.
Das leere Grab.
Das alles wirkt auf mich sehr still.
Still und im Verborgenen ist geschehen, was unsere Welt verändert hat.
Danach ist vieles anders. Es ist im Wandel. Leise hat es begonnen, aber ohne Wirkung bleibt es nicht!

Ein neues Leben beginnt hier, dafür steht symbolisch das Osterei, die bunten Farben für Vielfalt, in die das neue Leben aufbricht.
Ganz leise, im Stillen, hat es begonnen.

So sehe ich es auch dieses Ostern. Die großen Feiern fallen aus, das was offensichtlich ist, findet nicht statt, aber die Wirkung ist dennoch da!
Es erinnert mich stark an das Lied:

Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich, still und leise;
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.

EG 659 (Westfalen, Rheinland und Lippe, in anderen Landeskirchen abweichende Nummer)

Der Herr ist auferstanden!
Er ist wahrhaft auferstanden!
Halleluja!!!

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