Suche den Frieden und jage ihm nach (Psalm 34,15)

Was genau heißt das eigentlich?

Millionen Menschen tun dies jährlich. Einige wenige von denen kommen auf ihrer Suche auch nach Deutschland, leider viel zu oft wird ihnen der Frieden auch hier verwehrt. Einige kommen zu uns, in die Gemeinde, und finden hier, hoffentlich ihren Frieden.

Aber ist Friede, hier Shalom, nicht viel mehr, als nur die Abwesenheit
von Krieg?

Shalom, dass ist das Wohlergehen, es umschließt den Frieden der Familie, das Miteinander, den Frieden und das Gutgehen der Gesellschaft. Sein Erreichen ist Ziel der Sozialkritik nahezu aller biblischer Propheten. Es fällt mit zusammen mit den wenigen Worten vor diesem Ausschnitt, der zur Jahreslosung wurde, und hier fast wie eine Anleitung scheint:

Meide das Böse und suche das Gute.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Suche den Frieden und jage ihm nach (Psalm 34,15)

  1. Kathi sagt:

    Ein vermutlich wenig schlauer oder inhaltlich guter Gedanke und dennoch das böse meiden, definitiv ja und trotzdem dürfen wir niemals das Böse als solches vergessen.
    Denn vergessen wir das Böse können wir auch das Gute nicht mehr finden denn ohne das eine gibt es auch das andere nicht.
    Und dem guten nachsagen… Vielleicht sollten wir vielmehr den Blick dahin wenden was uns an gutem umgibt, dieses wahrnehmen, schätzen und fördern.
    Ihm die Aufmerksamkeit schenken die es verdient denn dann muss man ihm nicht nach jagen… Denn etwas zu jagen bringt einem in den seltensten Fällen Glück.
    Nichtsdestotrotz hat jeder ein sicheres Heim, eine ihm wohlgesonnene Umgebung auf vielerlei Arten verdient.
    Und Frieden sowieso, wie auch immer dieser für den einzelnen auch aussehen mag.
    Ich weiß das steht in keinem Verhältnis zu dem vermutlich von dir ausgedrückt, sind einfach nur Quere Gedanken gänge.

    • patrick2011 sagt:

      Ich finde das, was Du schreibst sehr gut!
      Ich finde auch, dass es hier sehr gut hinpasst, besonders weil es Gedanken sind,die quer gehen, sind sie wichtig. Es bringt etwas Neues mit hinein.
      Es ist ein neuer Aspekt, ein guter Ansatz, und er passt auch finde ich zum gesamten Text, aus dem die Worte nur ein kleiner Ausschnitt sind.

  2. Kathi sagt:

    Na immerhin bin ich nicht komplett durchgefallen 😉

Kommentare sind geschlossen.