Speicherplatz aus Image automatisch wieder freigaben (linux kvm qcow2)

Hier einmal in Kürze für mich, primär als Notiz, einige Textbausteine.

Legt man unter kvm eine virtuelle Maschine mit virtuellen Laufwerken qcow2-Format an, so wachsen diese, logischerweise, je mehr Daten sich in ihnen befinden.
Löscht man jedoch große Mengen an Dateien wird der Speicherplatz nicht wieder an das Hostsystem freigeben.

Das ist schade, da so Backups ganzer virtueller Maschinen oft unnötig groß sind und auch im produktiven Betrieb unnötig Speicherplatz blockiert wird.

Dem kann jedoch mit einigen Änderungen an den virtuellen Maschinen Abhilfe geschaffen werden.

Das genaue vorgehen davon hängt davon ab was jeweils in der virtuellen Maschine installiert ist.

Grundsätzlich ersetzt man den Controller für die Festplatten durch einen vom Typ „scsi-virtio“ und hängt an die Definitiv der Festplatte folgenden Parameter an „discard=’unmap'“.

Konkret sieht das jeweils wie folgt aus:

Controller:

<controller type='scsi' index='0' model='virtio-scsi'>
<address type='pci' domain='0x0000' bus='0x00' slot='0x07' function='0x0'/>
</controller>

und für die Imagedatei

  <disk type='file' device='disk'>
      <driver name='qemu' type='qcow2' discard='unmap'/>
      <source file='/var/lib/libvirt/images/bloy_webseiten/bloy_webseiten-customers.qcow2'/>
      <target dev='sdb' bus='scsi'/>
      <address type='drive' controller='0' bus='0' target='0' unit='2'/>
    </disk>

Um nun den Speicherplatz freizugeben führt man in der virtuellen Maschine

fstrim -v /

aus, wobei man / durch den Pfad ergänzen sollte, an dem die Imagedatei/Partition in das Betriebssystem der virtuellem Maschine eingehangen wird.
Unter Windows sollte ein Durchlauf der Defragmentierung ebenso wirken.

***

Bei der Sicherung ist es praktisch rsync mit dem Paramter –sparse zu verwenden, sodass nur der wirklich belegte Teil des Images übertragen wird.

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Sisis Sunrise Ausleihclient unter Linux nutzen

Sisis Sunrise ist ein Bibliothekssystem, dass auf einer Client-Server-Struktur basiert. Es wird von der Fima OCLC entwickelt und vertrieben.

Offiziell ist nicht möglich die Clients unter Linux zu nutzen, da sie jedoch auf java basieren ist es, mit kleinen Einschränkungen (kein Druck  möglich, da die Pfade für die dafür notwendige temporäre Datei falsch erzeugt werden), dennoch möglich. Setzt man zusätzlich noch wine ein ist ein funktionsbezogen funktionsverlustfreier Einsatz der Software unter Linux m.E. möglich.

Das Beispielsystem ist ein kubuntu 16.04.

In Schritt 1 wird die Wine-Installation erstellt um aus der Installationsdatei an die entsprechenden Dateien für den Betrieb des Clients zu gelangen.
Schritt 2 durchläuft mit wine das Setup-Programm des Clients.
Schritt 3 beschreibt den Aufruf mit java.
Schritt 4 beschreibt den Aufruf mit wine
Schritt 5 beschreibt das Erstellen der jeweils noch notwendigen Einträge oder Skripte um das Programm komfortabel starten zu können.

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ipv4 Subnetz Hetzner an virtuelle Maschinen weiterreichen

Die Netzwerkkonfiguration bei Hetzner wird oft verflucht, dabei geht sie recht gut, wenn man einige Dinge beachtet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Einmal die Konfiguration nach folgender Anleitung bei Hetzner mit Nutzung aller Ip-Adressen,
oder das hier beschriebene Verfahren, das demgegenüber folgende Vorteile hat:
– einfache Verteilung der Ip-Adresse (auch statisch möglich)
– kein pointopoint notwendig

und folgenden Nachteil:
-verlorene Ip-Adressen für das gw.

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spider.jnlp unter Linux (ubuntu)

Ein sehr praktisches Tool ist eine Lara (offiziell heißt es Lantronix Spider KVM). Es ermöglicht einem die Fernsteuerung eines beliebigen Computer mit einem VGA und einem USB-Anschluss.

Dafür braucht es das Paket unter Debian/*buntu

apt install icedtea-netx

Danach ruft man die Webseite über die Ip-Adresse auf und klickt auf die Grafik (siehe unten).

Lara Seite

Lara Seite

Jetzt kann man die Datei (spider.jnlp) entweder direkt starten, sofern der Dialog es anbietet.
Alternativ die Datei speichern und über eine Konsole via

javavm spider.jnlp

Quelle: http://linuxtutsplus.blogspot.de/2013/10/how-to-run-jnlp-files-under-ubuntudebian.html

 

 

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Touchpad Thinkpad Linux abschalten (Ubuntu 16.04/LinuxMint/Kde Neon/kubuntu17.04)

Manchmal nervt ein Touchpad am Laptop, und sei es weil man lieber den Trackpoint verwendet, und dennoch will man es nicht gleich via BIOS/UEFI deaktivieren, z.B. weil auch
noch andere den Laptop mitbenutzen. In den folgenden 3 Schritten umreiße ich den Weg zur Deaktivieren kurz.

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Error connecting to graphical console. Error opening Spice console SpiceClientGtk missing- Lösung

Spice console SpiceClientGtk missing

Spice console SpiceClientGtk missing

 

 

ist mit

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Nextcloud Client auf LinuxMint 18.2

Mit Root-Rechten

add-apt-repository ppa:nextcloud-devs/client 
apt update 
apt install nextcloud-client 
nano /etc/environment

und dort anfügen

LD_LIBRARY_PATH=$LD_LIBRARY_PATH:/usr/local/lib/x86_64-linux-gnu

ein Rebboot und schon ist der Nextcloud-Client einsatzbereit.

 

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